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Patchworken - Quilten - English Paper Piecing

Markttermine:

16. Juli              Kreativmarkt in Wasserburg auf der Halbinsel
27. August         Kreativmarkt in Wasserburg auf der Halbinsel
10. September   Frauenmarkt in Hard
7. Oktober         selbergmacht in Wasserburg in der Sumserhalle
29. Oktober       Koffermarkt in Achberg

 

Meine liebsten Nähtechniken

Die Technik des Patchworks begann in der Zeitrechnung bereits vor Christi Geburt im Orient und in Zentralasien. Das älteste bekannte Stück ist ein Bahrtuch, das 1000 v. Chr. in Ägypten aus der Haut von Gazellen gefertigt wurde. Aus dem Mittelmeerraum stammend verbreitete sich die textile Technik in Europa vom 11. bis zum 13. Jahrhundert durch die Kreuzzüge. Danach hatten englische Frauen und amerikanischen Siedlerinnen einen großen Anteil an der Weiterentwicklung des Patchworks bis hin zum Quilt.

Ein Quilt (engl. quilt „Steppdecke“, „steppen“) ist eine vielseitig verwendbare Zierdecke, die als Tagesdecke dienen kann, aber sich z. B. auch als Wandteppich eignet. Die Decke besteht aus mindestens zwei, in der Regel aus drei Lagen. Oben liegt die Schauseite, auch Top genannt, die Zwischenlage bildet ein wärmendes Vlies aus Wolle, Baumwolle, Seide oder Synthetik. Die Rückseite oder die Unterseite besteht zumeist aus einer Stoffbahn. Diese drei Lagen werden mit groben Heftstichen oder Sicherheitsnadeln gegen ein Verschieben während der weiteren Bearbeitung fixiert.

English Paper Piecing ist eine Handnähmethode. Hier werden die Nahtzugaben eines Stoffstücks, eng über die Kanten einer aufgelegten Papierschablone gelegt und geheftet. Kleinere Teile nähe ich mit dem Hexenstich und größere Teile werden direkt auf die Papierschablone geheftet. Die geformten Teile werden dann entlang der Stoffkanten mit Überwendlichstichen oder mit dem Matratzenstich per Hand aneinandergenäht. Die Papierschablonen werden nach dem Zusammennähen wieder entfernt.

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